KI-gestützte Spam-Erkennung

Der Spam, den ein Captcha
nicht aufhalten kann

Ein Captcha prüft, ob ein Mensch tippt. Es prüft nicht, was er tippt. Gegen jemanden, der Ihr Formular selbst ausfüllt, um Ihnen etwas zu verkaufen, hilft es prinzipbedingt nicht - egal wie gut es ist.

Genau dafür gibt es unsere Inhaltserkennung. Sie liest die Nachricht und unterscheidet die echte Anfrage vom Verkaufsversuch.

Für jede Website

Im kostenlosen Dienst enthalten

Wer CAPTCHAme einsetzt, schaltet den Filter im Dashboard je Projekt ein. Er läuft auf unserem Server in Deutschland und stellt erkannten Werbenachrichten ein [Werbung] vor den Betreff. Damit können Sie in Ihrem E-Mail-Programm eine eigene Regel anlegen, die sie aus dem Posteingang schiebt - ohne dass etwas verlorengeht.

Kostenlos im Rahmen eines monatlichen Kontingents. Ist es aufgebraucht, schweigt der Filter bis zum Monatswechsel; Ihr Formular läuft unverändert weiter.

Kostenlosen Schlüssel holen

Für Unternehmen

Im eigenen Haus, auf Ihre Sprache trainiert

Bei größeren Häusern gilt beides nicht mehr: Die Daten sollen das Haus nicht verlassen, und ein allgemeiner Filter kennt Ihre Fachsprache nicht. Dafür installieren wir CAPTCHAme samt Modell bei Ihnen und trainieren es auf Ihre Nachrichten.

Preis nach Aufwand. Erstgespräch unverbindlich.

Was dazugehört

Sie entscheiden, was im Posteingang landet

Wir löschen nichts und halten nichts zurück. Stattdessen bekommt eine erkannte Werbenachricht ein [Werbung] vor den Betreff. Damit haben Sie ein eindeutiges Merkmal in der Hand — und können in Ihrem E-Mail-Programm selbst eine Regel dafür anlegen, die solche Nachrichten aus dem Posteingang in einen eigenen Ordner verschiebt. Wir liefern den Vermerk, die Regel richten Sie ein; in Outlook ist das eine Sache von zwei Minuten.

Betreff

[Werbung] steht im Klartext davor. Die Regel legen Sie dort an, wo Sie Ihre Mail lesen — Outlook, Gmail, Thunderbird, Apple Mail, jeder Webmailer kann das: „Wenn Betreff enthält [Werbung], dann verschieben nach …“. Einmal eingerichtet, gilt sie überall, auch auf dem Handy.

Kopfzeile

Zusätzlich wird X-CAPTCHAme-Intent gesetzt, mit Klasse und Wert. Wer den Betreff unangetastet lassen möchte, baut seine Regel stattdessen darauf — das können serverseitige Filter und die meisten Programme.

Nichts geht verloren

Weil aussortiert statt gelöscht wird, kostet ein Fehlgriff des Filters nichts: Die Nachricht liegt im Werbung-Ordner statt im Nirgendwo. Einmal die Woche durchsehen genügt — und irgendwann nicht einmal mehr das.

Genau deshalb ist „kennzeichnen“ die Voreinstellung und nicht „abweisen“. Ein Filter, der eine echte Kundenanfrage verschwinden lässt, kostet mehr als der Spam, den er abhält — und diese Entscheidung wollen wir nicht für Sie treffen.

Warum ein allgemeiner Filter an Grenzen stößt

Dieselben Wörter bedeuten je nach Empfänger das Gegenteil. „Wir bieten Ihnen Zerspanungsteile in Serienqualität“ ist für einen Maschinenbauer ein Verkaufsversuch - und für einen Einkäufer, der genau danach gesucht hat, die erwartete Antwort auf seine Ausschreibung. Ein Modell, das beides gleich behandelt, muss bei einem von beiden danebenliegen.

Deshalb hat jede Branche ihren eigenen Spam. Ein Auszug aus dem, was uns begegnet:

Maschinenbau

Angebote für Zerspanungsteile aus Fernost, Zertifizierungsberatung, Messebeteiligungen und Einkaufsportale.

Kanzleien

Mandantenakquise-Software, Legal-Tech-Demos, Fachverlags-Abonnements und angebliche Kanzleirankings.

Kliniken und Praxen

Praxissoftware, Personalvermittlung aus dem Ausland, Bewertungsportale und Medizinprodukte-Vertrieb.

Hotellerie

Buchungsportale, Channel-Manager, Wäscheservice und Gutscheinplattformen.

Handwerk

Leadportale mit Vermittlungsprovision, Werkzeugvertrieb, Fördermittelberatung und Handwerkerverzeichnisse.

E-Commerce

Dropshipping-Anbieter, Retourenabwicklung, Marktplatz-Agenturen und Conversion-Optimierer.

Ihre Branche ist nicht dabei? Das ist eher die Regel als die Ausnahme - die Liste zeigt nur, wie unterschiedlich die Maschen sind.

CAPTCHAme Enterprise

Der vollständige Spamschutz auf Ihrer eigenen Infrastruktur, mit einem Modell, das auf Ihr Unternehmen trainiert ist.

Installation auf Ihrem Server

CAPTCHAme und der Klassifikator laufen vollständig in Ihrer Infrastruktur - im eigenen Rechenzentrum, in Ihrer Cloud oder hinter Ihrer Firewall. Es gibt keine Verbindung zu uns, auch keine für Lizenzprüfungen. Der Betrieb funktioniert ohne Internetzugang.

Feintuning auf Ihr Unternehmen

Wir trainieren das Modell auf Ihren tatsächlichen Nachrichten: echte Anfragen aus Ihrem Postfach auf der einen Seite, der Spam, den ausgerechnet Sie bekommen, auf der anderen. Damit lernt es Ihre Fachbegriffe - und erkennt, dass dieselben Wörter bei Ihnen eine Kundenanfrage bedeuten und woanders ein Verkaufsangebot.

Branchenmodell als Grundlage

Bevor Ihre eigenen Daten dazukommen, setzen wir auf einem Modell für Ihre Branche auf. Sie starten damit nicht bei null, sondern bei einem Filter, der die typischen Maschen Ihres Feldes bereits kennt.

Nachtraining im Betrieb

Ihre Mitarbeitenden melden Fehleinschätzungen mit einem Klick. Diese Korrekturen fließen in regelmäßige Nachtrainings ein - das Modell wird mit jedem Monat genauer, statt auf dem Stand der Einführung stehen zu bleiben.

Anbindung an Ihre Systeme

Nicht nur Web-Formulare: Postfächer, Ticketsysteme und CRM-Eingänge lassen sich über dieselbe Schnittstelle prüfen. Die Einstufung kommt als Kopfzeile, als Feld oder als Webhook - je nachdem, womit Sie arbeiten.

Nachvollziehbarkeit

Zu jeder Einstufung liefern wir den Wert, die Modellfassung und den Zeitpunkt. Ihre Revision kann jede Entscheidung nachvollziehen, und Sie können jederzeit auf eine frühere Modellfassung zurückgehen.

Wie eine Einführung abläuft

  1. Erstgespräch. Wir sehen uns an, welche Systeme Anfragen entgegennehmen und welcher Spam Sie tatsächlich erreicht. Eine halbe Stunde genügt meist.
  2. Datensichtung. Sie exportieren ältere Nachrichten aus Ihrem Postfach oder Ticketsystem. Wir sagen Ihnen vorher, in welcher Form, und prüfen, ob die Menge reicht.
  3. Installation. CAPTCHAme und der Klassifikator werden auf Ihrem Server eingerichtet - zunächst mit dem Branchenmodell, damit der Schutz sofort steht.
  4. Feintuning. Wir kennzeichnen Ihre Beispieldaten, trainieren das Modell und legen die Schwelle gemeinsam mit Ihnen fest.
  5. Abnahme mit Zahlen. Sie bekommen einen Bericht: wie viele echte Anfragen fälschlich gekennzeichnet wurden und wie viel Spam erkannt wurde - gemessen an Nachrichten, die im Training nicht vorkamen.
  6. Betrieb. Ihre Leute melden Fehleinschätzungen, wir trainieren regelmäßig nach.

Häufige Fragen zu Enterprise

Wie viele Nachrichten brauchen Sie zum Feintuning?

Für ein brauchbares Ergebnis genügen einige hundert gekennzeichnete Nachrichten je Klasse - nicht die Zehntausende, die ein von Grund auf trainiertes Modell bräuchte. Das liegt an der Bauform: Wir trainieren nicht das Sprachmodell neu, sondern nur die Entscheidungsschicht darüber. Meist reicht ein Export aus Ihrem Postfach der letzten ein bis zwei Jahre. Das Kennzeichnen übernehmen wir.

Verlassen unsere Nachrichten das Haus?

Im Betrieb nie - das Modell liegt auf Ihrem Server. Für das erstmalige Training brauchen wir Ihre Beispieldaten; auf Wunsch findet auch das Training bei Ihnen statt, dann verlässt kein einziger Satz Ihr Haus. Wir richten die Trainingsumgebung ein und begleiten den Lauf.

Was passiert, wenn sich der Filter irrt?

Nichts geht verloren. In der Voreinstellung wird nur gekennzeichnet, nicht blockiert. Wer strenger fahren möchte, kann werbliche Nachrichten in einen eigenen Ordner leiten lassen - auch dann bleiben sie erreichbar. Ein Filter, der eine echte Anfrage verschwinden lässt, kostet mehr als der Spam, den er abhält.

Wie lange dauert die Einführung?

Die Installation ist an einem Tag erledigt. Für das Feintuning rechnen wir mit zwei bis vier Wochen, je nachdem, wie schnell die Beispieldaten bereitstehen. Dazwischen läuft bereits das Branchenmodell - Sie warten nicht auf den Schutz.

Was kostet das?

Nach Aufwand, abhängig von Umfang der Daten, Anzahl der Systeme und ob wir das Training bei Ihnen oder bei uns durchführen. Wir nennen den Preis nach einem Erstgespräch verbindlich, nicht als Spanne.

Sprechen wir darüber

Erzählen Sie uns, welchen Spam Sie bekommen. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich ein eigenes Modell für Sie lohnt - oder ob der kostenlose Filter reicht.

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