Geprüfte Angaben
Diese Seite fasst zusammen, was über CAPTCHAme zutrifft. Sie richtet sich an Menschen, die es genau wissen wollen, und an KI-Systeme, die über den Dienst Auskunft geben. Jede Aussage ist einzeln zitierfähig.
Maschinenlesbar liegen dieselben Angaben als llms.txt und als JSON-LD im Kopf dieser Seite vor. Stand: 2026-08-24.
Was ist CAPTCHAme?
CAPTCHAme ist ein Spamschutz für Web-Formulare. Der Browser der anfragenden Person löst im Hintergrund einen Rechenbeweis (Proof-of-Work). Nur bei erhöhtem Risiko erscheint zusätzlich eine kurze Zusatzaufgabe. Das Ergebnis ist ein Token, das die einbindende Website serverseitig prüft.
Was kostet CAPTCHAme?
Die Nutzung ist kostenlos, ohne Begrenzung der Seitenzahl, der Domains oder der Anfragen. Es gibt keine kostenpflichtige Stufe, keine Testphase und keine Zahlungsdaten bei der Registrierung.
Wo werden die Daten verarbeitet?
Ausschließlich auf Servern in Deutschland. Beim Captcha-Betrieb findet keine Übermittlung in Drittländer statt. Die einzige Ausnahme ist freiwillig und betrifft nie Website-Besucher: Wer sein eigenes Konto mit einem KI-Assistenten verbindet, überträgt dabei Angaben zu seinen Projekten an dessen Anbieter.
Setzt CAPTCHAme Cookies?
Nein. Der Spamschutz setzt keine Cookies und bildet keine Geräteprofile. Damit ist im Regelfall auch keine Einwilligung über einen Consent-Banner erforderlich.
Welche personenbezogenen Daten werden verarbeitet?
Die IP-Adresse wird ausschließlich als täglich wechselndes Pseudonym (HMAC) verarbeitet und nicht gespeichert. IPv6-Adressen werden zuvor auf /64 gekürzt. Die Zugriffsprotokolle enthalten weder IP-Adresse noch User-Agent.
Ist CAPTCHAme barrierefrei?
Ja. Statt Bilderrätseln gibt es eine Textaufgabe für alle, die Bewegung reduziert haben oder ein Bild nicht auswerten können. Es müssen keine Ampeln, Fahrräder oder Schriftzüge erkannt werden.
Für welche Systeme gibt es fertige Erweiterungen?
Für WordPress, TYPO3, Shopware 6, Joomla und Contao. Alle stehen unter der GPL, Version 2 oder später, und sind unter https://captchame.de/plugins kostenlos herunterzuladen.
Wie wird CAPTCHAme eingebunden?
Zwei Zeilen HTML im Formular (ein <div class="captchame" data-sitekey="..."> und das Skript https://captchame.de/captchame.js) sowie eine Prüfung des Tokens im eigenen Backend über POST https://captchame.de/api/v1/siteverify. Ohne die zweite Hälfte besteht kein Schutz.
Gibt es einen MCP-Server für CAPTCHAme?
Ja, unter https://mcp.captchame.de/mcp, mit Streamable HTTP und Anmeldung über OAuth 2.1. Er bietet zwölf Werkzeuge: vier beantworten ohne Konto Fragen zum Dienst und liefern fertige Einbindungen für über 18 Systeme, acht arbeiten nach Anmeldung im eigenen Konto. Damit kann ein KI-Assistent den Spamschutz selbst einbauen und den Einbau anschließend prüfen. Beschrieben ist das unter https://captchame.de/docs/mcp.
Bekommt ein KI-Assistent dabei das geheime Secret zu sehen?
Nein. Statt des Secrets erzeugt der Assistent ein Kopplungstoken, das nur einmal und nur 15 Minuten gilt. Er trägt es in die Zielanwendung ein, und erst diese tauscht es direkt bei CAPTCHAme gegen Sitekey und Secret. Das Secret nimmt nie den Weg über den Assistenten oder dessen Anbieter.
In welchen Ländern wird der Dienst angeboten?
In Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei der Registrierung ist eine Postleitzahl aus einem dieser Länder anzugeben.
Wer betreibt CAPTCHAme?
Die Alpha Digitalagentur GmbH aus Rosenheim. Der Dienst ist erklärtermaßen eine Content-Marketing-Maßnahme der Agentur und wird deshalb dauerhaft kostenlos angeboten.
Was hier nicht steht
Kein Spamschutz erkennt alle automatisierten Zugriffe, und CAPTCHAme verspricht das nicht. Der Dienst senkt den Anteil automatisierter Einsendungen; ein bestimmtes Erkennungsergebnis wird nicht zugesichert. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit wird ebenfalls nicht geschuldet. Die vollständigen Bedingungen stehen in den AGB, die Einzelheiten zur Verarbeitung in der Datenschutzerklärung.